Németbánya und das Bakonygebirge

Das Bakonygebirge ist eine der wildromantischsten Landschaften Ungarns und erstreckt sich nördlich des Balatons. Sein höchster Punkt ist der Kőris Berg (706 m). Der größte Teil des Gebirges ist bewaldet, hauptsächlich mit wunderschönen Buchen- und Eichenwäldern. In den Wäldern wachsen allerlei Waldpilze. In guten Jahren gibt es viel Steinpilze und Pfifferlinge. Das Bakonygebirge ist berühmt für seinen Reichtum an jagdbarem Wild. Außer Rothhirsch, Reh und Wildschwein kann man auch Mufflons finden.
 
Németbánya ist ein ruhiges Dorf, das wie am Ende einer Sackgasse von Wäldern eingeschlossen im nordwestlichen Teil des Bakonygebirges, im Tal des Baches Pitva liegt. Das Dorf ist durch seine Lage ausgezeichnet als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in dem an kulturellen und Naturschätzen reichen Bakonygebirge geeignet. Die wunderschöne Gegend, das gut ausgebaute Netz von Waldwegen und die gute Luft bieten den Besuchern ausgezeichnete Wander- und Fahrradtouren. Es ist kein Zufall, dass sogar die Route der „Blauen Tour” (kéktúra) durch das Dorf führt. Eine Touristenkarte vom Bakonygebirge ist am Ort erhältlich.
 
Im Ort leben zur Zeit weniger als 100 ständige Einwohner, wobei immer mehr Familien, die sich nach Erholung sehnen, in Németbánya Häuser zu diesem Zweck kaufen oder bauen, und mehrere Anwesen bieten touristische Leistungen an.
 
Bis zum Ende des II. Weltkrieges war das Dorf hauptsächlich von deutschsprachigen Einwohnern bewohnt, was sich auch im baulichen Erscheinungsbild des Dorfes bemerkar macht. Die meisten Häuser sind für das Bakonygebirge typische schwäbische Bauernhäuser mit Veranda.